Schule lehrt auch soziale Verantwortung

Gymnasiast wird nach Typisierung an der Schule zum Stammzellen-Spender

Unglaublich aber wahr. Im Februar 2017 engagierte sich Hauptinitiator Achim Engelhardt gemeinsam mit dem Elternbeirat für die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Und siehe da, genau aus dieser Aktion am Gymnasium Höchstadt ist jetzt ein Schüler als Spender identifiziert worden, ein erneuter kleiner Erfolg im Kampf gegen Blutkrebs.

Aufgrund seiner persönlichen Erfahrung engagierte sich Achim Engelhardt für die DKMS und rief im Februar 2017 eine Typisierungsaktion an der Schule in Höchstadt ins Leben. Kurz vor der Geburt seiner eigenen Tochter nahm er 2006 Weg und Zeit einer Stammzellenspende auf sich und versuchte, ein fremdes Leben zu retten – das einer dreifachen Mutter aus Pforzheim. Nachdem er sich mittels eines Stäbchentests als Knochenmarkspender identifizieren ließ, tauchte bald darauf in der internationalen Datei der DKMS sein genetischer Zwilling aus Pforzheim auf, der dringend seine Hilfe brauchte. Zur Vorbereitung bekam der damalige Junglehrer, kurz vor dem Referendariat stehend, drei Tage lang einen Wachstumsfaktor zur Steigerung der Stammzellenproduktion und war im Krankenhaus schließlich mehrere Stunden an eine Maschine angeschlossen, die seinem Blut die lebenswichtigen Stammzellen entnahm. Nur zwei Tage später kam seine gesunde Tochter zur Welt, doch trotz allen Engagements erfuhr er drei Monate später, dass die junge Leukämie kranke Frau es nicht geschafft hatte.

Dennoch blieb der Antrieb und Achim Engelhardt erzählte seinen Schülern der damaligen Q11 und Q12 in der Aula die Geschichte und ein DKMS-Video informierte über das Prozedere. Auch aus dem Direktorat kam Unterstützung. „Unsere Schule lehrt nicht nur Biologie und Chemie, Lehrer und Elternbeirat wollen den Schülern auch soziale Verantwortung vermitteln“, reagierte Herr Lohneiß damals auf kritische Stimmen und gab grünes Licht. Achim Engelhardt schaffte es jedenfalls, alle Schüler seiner ehemaligen 10d für die Typisierungs- sowie eine Spendensammelaktion zu animieren. Die Aktion fand im Rahmen des Jugend-Engagementpreises des Rotary Clubs statt. Letztlich ließen sich 99 Oberstufenschüler typisieren. Weiterhin wurden alle Schüler des Gymnasiums angesprochen und der ein oder andere entschied sich mitzumachen und sogar Geld für die Aktion zu sammeln. Die Teenager mähten beispielsweise Rasen oder gingen Babysitten, um der DKMS finanzielle Mittel für die Testaktion zur Verfügung stellen zu können. Schließlich nahmen viele am Stäbchentest teil, bei dem mittels Speicheltest und anschließender Analyse die wichtige Typisierung der individuellen Knochenmarkzellen stattfindet. Daraufhin können die Probanden dann als potenzielle Spender in eine zentrale Datei aufgenommen werden. Mit dem 18. Lebensjahr der Schüler werden die Dateien jeweils freigeschaltet. Sollte ein Patient mit den gleichen Oberflächenstrukturen der Blutzellen auftauchen, kann sich der Spender immer noch entscheiden, ob er helfen möchte.

Und das Wunder ist tatsächlich erneut geschehen,  denn schon bei der Typisierungsaktion im Februar 2010 spendeten mindestens drei der damaligen Schüler Stammzellen, um Patienten Hoffnung auf Genesung zu schenken. Und wieder brachte die Typisierung am Gymnasium Höchstadt, bei der der Elternbeirat die 10d und Herrn Engelhardt unterstützte und aktiv mithalf, Erfolg. Jetzt wurde ein hilfebedürftiger Patient gefunden, auf den die Stammzellen eines Schülers passen. Der betroffene ehemalige Schüler ist natürlich erfreut, aufgewühlt und nervös zugleich. Ende Oktober fährt er zur Transplantation nach Köln.

Wir gratulieren Herrn Engelhardt für diese großartige Aktion, sind als Elternbeirat stolz, dass an unserer Schule so etwas stattfinden kann und drücken vor allem dem tapferen Spender alle Daumen!!!

Das Engagement für die DKMS ist einmal mehr belohnt worden. Achim Engelhardt plant jetzt für die Zukunft, derartige Typisierungsaktionen im Zweijahresrhythmus an unserem Gymnasium durchzuführen. Die Planungen für die nächste Typisierung im Februar 2019 laufen bereits. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und aus Überzeugung die Aktionen der DKMS zu unterstützen!

Mehrere Infos zur DKMS unter www.dkms.de

Quelle: Nordbayerische Nachrichten, www.nordbayern.de

Elternbeirat holt Digi-Camp ans Gymnasium

Die Jugend verwirklicht sich heute oft ohne die Einflussnahme und die Kontrolle der Eltern im Netz, in den neuen Medien, auf sämtlichen sozialen Kanälen. Die Kinder wachsen zwar mit der vernetzten Welt und deren unzähligen Möglichkeiten auf, doch ist ihnen wirklich immer bewusst, welche Auswirkungen ihr Handeln auf andere, aber auch auf sie selbst haben kann? Wie schnell bilden sich neben Chancen auch Gefahren, Druck und immenser Stress?

Um tiefer in diese Thematik einzusteigen, hat der Elternbeirat gemeinsam mit dem Direktorat das sogenannte Digi-Camp – Life in Balance von der Barmer Krankenkasse, der BG3000 und des TÜV Rheinland an die Schule geholt. In der Woche vom 16. bis 20. April konnten sich so die  9-Plus-Klassen und die 10. Jahrgangsstufe gemeinsam mit den Trainern und Medienpädagogen genauer über das Präventionsprojekt vor digitalem Stress ‚Immer online – nie mehr allein‘ informieren, viele soziale Kanäle aktiv ausprobieren und über Probleme und Gefahren diskutieren.

Was ist Cyber-Mobbing und wie kann man sich dagegen wehren? Welche Folgen hat der Psychostress für Mobber und Opfer? Das Problem der heutigen Zeit ist, dass zwar im sozialen, persönlichen Umgang miteinander wichtige Regeln eingehalten werden, der Raum im Netz aber völlig frei von erlernten Kompetenzen und Hemmschwellen scheint. So lernten die Schüler in Kursen beispielsweise die wichtigen Schlagwörter STOP – BLOCK – REPORT. Vor allem beim Schreiben von What’s App-Nachrichten sollte sich jeder vorher überlegen, ob das, was er gerade schreiben will, wirklich gesendet werden sollte. Wie würde man sich selbst fühlen, wenn man so eine Nachricht bekommt? Würde ich wirklich beim Nachbarn klingeln und ihm ins Gesicht sagen ‚Du bist hässlich!?‘ Bei Cyber Mobbing müsse man den entsprechenden Sender sofort blocken und im Zweifelsfall sogar dem App-Anbieter melden und schließlich mit Lehrern, Eltern oder Jugendbetreuern über das Problem sprechen.

Die Jugendlichen konnten sich neben den allgemeinen Infoteilen und dem beeindruckenden Live-Hacking schließlich drei Tage lang in jeweils zwei Kursen austoben, denn über 90 Prozent aller User sind normalerweise nur passiv unterwegs. Doch das Netz bietet viele Möglichkeiten, wenn man verstanden hat, worauf es ankommt und was erlaubt ist. Auch für das spätere Berufsleben werden heute viele Fähigkeiten im Internetbereich vorausgesetzt. Wie man ein Facebook- oder Instagramm-Profil erstellt ist dabei genauso wichtig, wie richtig mit Word oder Powerpoint umgehen zu können. So konnten die Schüler beispielsweise auf You Tube aktiv werden, Instagram entdecken, mit Tablets den Unterricht gestalten oder Journalistenarbeit im Wandel des digitalen Zeitalters entdecken. „Wir planen in den kommenden Jahren, Tablets mit in den Unterricht einzubauen. Das wird alles kommen und irgendwann Heft und Bücher ersetzen“, erklärte auch Herr Lohneiß im Rahmen der Veranstaltung. „Da wollen wir vorne mit dabei sein und unseren Schülern die besten Voraussetzungen geben.“

Auch die Eltern waren am Mittwoch, den 18. April 2018 zum entsprechenden Infoabend in die Aula geladen. Wer wusste schon vorher, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass während der Hausaufgaben ein Blick auf das Handy etwa 20 Minuten Zeit fordert, bis der Schüler wieder so konzentriert an der Arbeit ist wie zuvor.

Welche Altersstufe sollte welche Einschränkungen im Netz bekommen – auf all diese Fragen gab es Tipps und Antworten. Es wurde auch klar, das Internet bietet viele Chancen und Möglichkeiten für alle. Doch auch Erwachsene müssten die Digitalisierung verstehen und sich in die Welt, in der die Kinder heute leben, hinein denken können. Nur wer die Jugendlichen und ihr digitales Verhalten verstehe, auch mal mit ihnen zocke und wisse, auf welchen Kanälen die Kids unterwegs seien, könne sie wirklich verstehen, unterstützen und so die richtigen Weichen stellen. Gemeinsam kommt man dann sicher, kompetent und vor allem unbeschadet mit den neuen digitalen Möglichkeiten durch den Alltag – so das Fazit der Veranstaltung!Die Gymnasiasten haben die Alternative zum Schulalltag sichtlich genossen und sicherlich einige wichtige Infos mitgenommen. Auch den Eltern wurden am Ende des informativen und unterhaltsamen Vortrags noch als Ratgeber Adressen und weitere Infos auf guten Internetseiten und per Telefonhotline mit an die Hand gegeben.

Sogar die regionale Presse nahm die Veranstaltung mit in ihre tagesaktuelle Berichterstattung auf.

Immer online – nie mehr allein? Einladung zum Informationsabend

Liebe Eltern, liebe Lehrkräfte,

Sie begleiten, erziehen, bilden und sind oft Ansprechpartner für die vielfältigen Belange der Jugendlichen. Und doch verwirklicht sich die Jugend ganz ohne unsere Einflussnahme und Kontrolle in den neuen Medien und auf sämtlichen sozialen Kanälen. Unsere Kinder wachsen zwar mit der vernetzten Welt und deren unzähligen Möglichkeiten auf, doch ist ihnen wirklich immer bewusst, welche Auswirkungen ihr Handeln auf andere, aber auch auf sie selbst haben kann? Wie schnell bilden sich neben Chancen auch Gefahren, Druck und immenser Stress?

Auf Initiative des Elternbeirates haben wir erstmalig die sogenannten Smart Camps (www.smart- camps.de) ans Gymnasium Höchstadt geholt. Sich auf You Tube selbst verwirklichen, Instagram entdecken, mit Tablets den Unterricht gestalten oder Journalistenarbeit im Wandel des digitalen Zeitalters entdecken – während die Jugendlichen an drei Tagen in jeweils zwei Kursen ihre Medienkompetenz erweitern können, wollen wir Sie ganz herzlich zu einem Informationsabend einladen, am

Mittwoch, den 18.04.2018, von 19.00 bis 20.30 Uhr,

in der Aula des Gymnasiums.

Mit gut verständlichen Informationen werden Ihnen erfahrene Trainer die Möglichkeiten der eigenen Einflussnahme zeigen und zur Diskussion über folgende Fragestellungen anregen:

  •   Welches Nutzungsverhalten legen die Jugendlichen an den Tag?
  •   Welche Kanäle benutzen sie und was genau verbirgt sich dahinter?
  •   Welche Chancen aber auch Gefahren sind mit der Nutzung verbunden?
  •   Sind wir sicher vor Hackern? Bei ausreichenden technischen Kapazitäten führen die Experten Live-Hacking vor und zeigen, wie man sich wirkungsvoll vor solchen Angriffen schützen kann.
  •   Wie zeigt sich digitaler Stress und welche Auswirkungen hat er?
  •   Wie unterstütze ich mein Kind/meine(n) Schüler(in) proaktiv und präventiv?
  •   Wie bleibe ich selbst auf dem Laufenden?

    Wir würden uns sehr freuen, Sie zu dieser informativen Veranstaltung begrüßen zu dürfen.
    Bitte melden Sie sich bis zum 11.04.2018 per Email mit Angabe der Personenzahl unter ebgh@web.de an.

    Mit freundlichen Grüßen

    gez. Bernd Lohneiß                                   gez. Birgit Völker
    Oberstudiendirektor                                   Vorsitzende des Elternbeirates

Riesen Erfolg für Berufsmesse

Elternbeirat stemmt Berufsinfotag für Gymnasiasten

Nur wenige Monate vor der geplanten Einweihung der neuen Zweifachturnhalle zwischen der Ritter-von-Spix Mittelschule und dem Gymnasium wurde der Elternbeirat gefragt, ob er im Zuge des Events eine Berufsmesse für die Schüler organisieren könne. Das Gremium war sofort begeistert und schaffte es, 20 Firmen und Hochschulen für den Berufsinformationstag in die Aula zu holen. Mit einer großen Besucherschaft und regem Interesse wurde die Mühe belohnt.

© Elternbeirat, Anja Schönborn
Neugierig zeigten sich Gymnasiasten, Real- und Mittelschüler unterschiedlichen Alters   © Elternbeirat, Anja Schönborn

Am Samstag, den 18. November 2017 fand in der Aula des Gymnasiums und in der Mittelschule nebenan gleichzeitig eine Berufsmesse für alle Schülerinnen und Schüler der Region statt. Geladen waren nicht nur Gymnasiasten, auch Mittel- und Realschüler waren herzlich willkommen. Der Schwerpunkt der Infoangebote lag jedoch in der Bergstraße 4 eher auf dualen Studien und Hochschulstudiengängen, während in der Mittelschule der Fokus bei einer klassischen Ausbildung gelegt wurde. Vor Ort präsentierten sich schließlich renommierte Unternehmen wie die Siemens AG, Schaeffler, Adidas, die Datev oder auch das Landratsamt Erlangen, Rewe, Aldi Süd, die Raiffeisenbank oder die Uni Erlangen. Geboten waren nicht nur 20 Infostände mit Broschüren, Anschauungsmaterial und erfahrenen Mitarbeitern, sondern von 10 bis 13 Uhr auch jede Menge Vorträge unterschiedlichster Art. Besonders gut besucht und bis auf den letzten Platz im Saal belegt, war der Vortrag von Adidas. Der trendige Weltkonzern hatte sogar einen dualen Studienplatz für einen Informatiker mit im Gepäck.

 

Viele Interessenten und tolle Tipps am Stand der Siemens AG     © Klaus Strienz

Eltern begleiteten häufig ihren Nachwuchs durch die Aula doch die Firmen, die im Gymnasium platziert waren, lobten vor allem die  Eigeninitiative und das große Interesse der Schüler. „Wir sind sehr beeindruckt, dass hier nicht die klassischen Fragen gestellt werden, wie zum Beispiel, ‚wie lange die Ausbildung geht und was man dann verdient‘. Die Teenager sind einfach neugierig, wollen wissen, was genau wir hier machen und wie so das Betriebsklima bei uns ist“, erzählt eine Mitarbeiterin der Martin Bauer Group zufrieden. „Am Anfang, um 10 Uhr, war es aufgrund des Festakts zur Turnhalleneinweihung noch ein wenig ruhiger aber jetzt kommen stetig neue Interessenten zu uns“, wird vom Schaeffler-Stand berichtet. Hier erklären unter anderem sogar duale Studenten den Schülern aus der Praxis, wie ihr Alltag im in Betrieb und Schule so aussieht. „Es ist toll, wir haben wirklich alle Personengruppen hier, von Mittelschülern über künftige Realschulabgänger bis hin zu Gymnasiasten. Das macht es für uns besonders spannend.“

 

Eine volle Aula und zufriedene Gesichter auf allen Seiten               © Klaus Strienz

Auch die engagierten Lehrer zeigten sich hochzufrieden. „Es wurden tolle Gespräche hier geführt und es war klasse zu sehen, dass einige Firmenvertreter sogar ehemalige Schüler von uns waren. Da schließt sich der Kreis wieder“, freute sich Herr Hipp besonders.

Das Feedback an den Ständen war durchweg gut und die Besucher bekamen unzählige Informationen und Tipps zu einer möglichen Laufbahn nach dem Schulabschluss an die Hand. Einige Schüler gingen sogar mit neuen Inspirationen für ihre Zukunft nach Hause. „Es wäre toll, wenn man so eine Berufsmesse hier, logistisch günstig für Schüler und Firmen, jährlich am Gymnasium Höchstadt etablieren könnte“, resümierte die Siemens AG. „Das sind auch für uns ganz wertvolle Events!“ Ob sich der als einmalig angelegte Berufsinformationstag in den nächsten Jahren tatsächlich wiederholen lässt, bleibt noch offen.

Der Elternbeirat bedankt sich bei allen Firmen, Hochschulen, Lehrern und Teilnehmern für ihre Mühe und ihr großes Interesse!

 

Siemens-Koryphäe verrät Gymnasiasten den Schlüssel zum beruflichen Erfolg

„Studiert nach dem Abitur und geht unbedingt für einige Zeit ins Ausland.

CFO der Division Energy Management, Siemens AG © www.siemens.com/presse

Mit Engagement und einer Portion Glück kann man dann schnell Karriere machen“, so das Fazit von Ralf Guntermann, CFO Division Energy Management der Siemens AG. Am Mittwoch gab der hochkarätige Redner und Wirtschaftsmanager den Schülern des Gymnasiums Höchstadt ganz persönliche Einblicke in sein Handeln und Wirken in der Chefetage des Weltkonzerns. Die 9. bis 11.Klässler nahmen aus dem gelungenen Vortrag jede Menge für ihre eigene Zukunftsplanung mit.

Ralf Guntermann ist ein großer Name in der Wirtschaftswelt. Siemens gliedert sich heute in insgesamt neun Divisionen, eine davon wird von Ralf Guntermann kaufmännisch geleitet. Der Umsatz nur für seine Division lag im vergangenen Geschäftsjahr bei stolzen 12,3 Milliarden Euro. Durch die langjährige persönliche Beziehung der Elternbeiratsvorsitzenden Birgit Völker mit dem Wirtschaftsboss konnte Guntermann für den Vortrag in der Aula in Höchstadt gewonnen werden.

Guntermann-Vortrag, Aula Gymnasium Höchstadt © Elternbeirat, Ulla Rosensteine

Mit Spannung wurde Ralf Guntermann vom Publikum der vollen Aula erwartet. Die Schüler hatten schon vorab viele persönliche und berufliche Fragen für den Siemenschef ausgearbeitet. Zunächst begann der interessante Vortrag mit dem beeindruckenden Werdegang des Top-Managers. Seit 1978 ist Guntermann in der Industrie tätig, zunächst für den Mannesmann-Konzern, später für die Siemens AG, wo er heute als CFO für die Division Energy Management tätig ist. Er kümmert sich in dieser Funktion erfolgreich um erneuerbare und nachhaltige Energiemöglichkeiten und steht heute in der Firmenhierarchie direkt unter den acht Siemens-Vorständen.
 

Doch neben seiner bloßen Bilderbuchkarriere konnte er den wissbegierigen Schülerinnen und Schülern noch viel mehr mit an die Hand geben. In jeder Arbeitslaufbahn gibt es auch immer wieder Rückschläge: „Das gehört natürlich dazu und man lernt aus jeder Erfahrung, egal wie bitter sie ist!“, gibt er motivierend an die Gymnasiasten weiter. In der Karriereplanung gebe es manchmal schnelle Aufzüge, die einen weiterbringen, oft werde man jedoch auch ins kalte Wasser geworfen. Der Siemens-Boss erläuterte zudem jede Menge Tipps für die jungen Zuhörer und resümierte letztendlich seinen Schlüssel zum Erfolg in der modernen Berufswelt: „Ein anständiger Studienabschluss ist einfach unabdingbar! Auslandserfahrung ist immer von großem Vorteil, ich habe selbst für einige Zeit in Großbritannien und den USA gelebt. Und dann, mit der nötigen Portion Glück, kann eigentlich nichts mehr schief gehen.“

Die beeindruckten Gymnasiasten schlossen den Vortrag mit einem donnernden Applaus und viele nahmen für ihre persönliche Laufbahn einiges mit. „Ich wollte eigentlich erst mal eine Ausbildung machen nach dem Abi. Aber wenn ich das jetzt gehört habe, bin ich mehr als überzeugt: Ich werde studieren!“, schließt einer der vielen begeisterten 11.Klässler.

 

„No Limits“ – Motivationsveranstaltung mit Joey Kelly am 23.11.2015

Elternbeirat Gymnasium Höchstadt mit Joey Kelly
Elternbeirat Gymnasium Höchstadt mit Joey Kelly

Presseberichte:
Lesen Sie hier den Bericht aus dem Fränkischen Tag vom 24.11.2015 und den
Bericht aus den Nordbayerischen Nachrichten vom 25.11.2015.

Danke an Alle, die bei diesem Event dabei waren!

AischgrundTV berichtete am Montag, den 30.11.2015 um 17.30 Uhr, im Frankenfernsehen über unsere Veranstaltung.
Hier Sendung ansehen (ab 03:32).

Neu: Bericht Kreislauf Magazin – Ausgabe Februar 2016.