Info-Abend: Die Arbeit von Elternvertretern – Rechte, Pflichten, praktische Hilfe

Ein Vortrag von Monika Roemer-Girbig und Ebe Burratini

Das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) stellt fest: „Die gemeinsame Erziehungsaufgabe, die Schule und Erziehungsberechtigte zu erfüllen haben, erfordert eine von gegenseitigem Vertrauen getragene Zusammenarbeit.“ Diese Zusammenarbeit wird maßgeblich durch gewählte Elternvertreter getragen. Aber welche Gremien existieren, in denen Eltern mitwirken können und was genau sind die Aufgaben, die Rechte und Pflichten von Elternvertretern? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Elterngremien, die Wahlmodalitäten zu Klassenelternsprechern und Elternbeiräten, erklärt Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte, klärt über mögliche Veranstaltungen des Elternbeirats auf und gibt Hinweise, wie Anregungen durch Eltern aufgegriffen werden sollten. Die Elternbeiratstätigkeit stellt Vorsitz und Mitglieder vor einen nicht unerheblichen organisatorischen Aufwand. Der Vortrag gibt praktische Tipps zur Organisation der Elternbeiratsarbeit und stellt Hilfsmittel vor, die die Arbeit in der Praxis deutlich vereinfachen können. Der Vortrag findet in Kooperation mit dem muslimischen Bildungszentrum Erlangen statt.

Monika Roemer-Girbig hat zwei erwachsene Söhne, ist Journalistin und Mitglied im Landesvorstand des Bayerischen Elternverband e.V.
Ebe Burratini stammt aus Brasilien und hat zwei erwachsene Töchter zum Abitur gebracht. Sie ist Mitglied im Kreisverband Erlangen des BEV.

18.10.2019, 19:30 Uhr, Bürgertreff Erlangen, Isarstraße 12 Eintritt frei

Dyskalkulie, Legasthenie und andere Teilleistungsschwächen

Ein Vortrag von Monika Roemer-Girbig und Elke Dünninger

Für viele Kinder und ihre Familien gehen mit dem Schuleintritt die Probleme los. Manche Kinder haben Probleme beim Rechnen, andere beim Schreiben und Lesen. Wieder andere können sich schlecht konzentrieren oder kaum ruhig sitzen.
Was können Eltern tun, wenn es Probleme gibt? Was macht der Bayerische Elternverband e.V.? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen unseres Vortrags beantwortet werden.

Monika Roemer-Girbig ist Mutter eines Legasthenikers, Journalistin und Mitglied im Landesvorstand des Bayerischen Elternverband e.V.

Elke Dünninger hat eine Tochter mit Dyskalkulie, leitet einen Waldkindergarten und ist Mitglied im Kreisvorstand Erlangen des BEV.

7.11.2019 19 Uhr, Diakonieverein St. Matthäus, Rollnerstr. 104 Eintritt 5 Euro

Infoabend zu Dyskalkulie mit Zeit für Fragen

Was ist eine Dyskalkulie? Woran kann man eine Dyskalkulie erkennen? Welche Fehler macht eine Schüler*in typischerweise? Was sind mögliche Ursachen? Welche Folgeerscheinungen gibt es? Wie wird diagnostiziert und wer kann so etwas machen? Wie können Schüler*innen sinnvoll unterstützt werden? Welche Möglichkeiten gibt es in Erlangen und im Landkreis Erlangen Höchstadt?

Ulrike Kretschmer erklärt und beantwortet an diesem Abend Fragen. Sie ist Lerntherapeutin, Dyskalkulietherapeutin und hat eine eigene Praxis.

3.12.2019, 19 Uhr, VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal Eintritt frei

Hilfe!! Wir haben ADHS in unserer Familie!

Vortrag von Dr. med. Klaus Skrodzki an der VHS Forchheim

Wie verändert ein Kind mit ADHS das Leben einer Familie und was kann die Familie tun, um mit dieser Herausforderung fertig zu werden? Welche äußeren Hilfen sind sinnvoll und was muss in der Familienstruktur geändert werden?
Dr. Skrodzki ist betroffener Vater und Kinderarzt

25.11.2019, 19 Uhr, VHS Forchheim, Hornschuchallee 20 Eintritt frei

Kultusministerium bestätigt Wichtigkeit des Elternbeirats

Als Vertreter der Erziehungsberechtigten tragen Elternbeiräte maßgeblich zur kontinuierlichen Schulentwicklung und zu einer gelingenden Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an bayerischen Schulen bei. Diese Partner- schaft zwischen Elternhaus und Schule ist in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil im schulischen Alltag geworden. Sie trägt ent- scheidend zu einer dauerhaften Stärkung des Miteinanders bei…

 

 

 

 

Gemeinsame Pressemeldung bpv/DV/LEV: Mediennutzung an Schulen muss pädagogischen Grundsätzen folgen

Pressemitteilung

Mediennutzung an Schulen muss pädagogischen Grundsätzen folgen

bpv, LEV und DV zur Diskussion um das sogenannte „Handy-Verbot“

Die Entscheidung über die Nutzung von Mobiltelefonen und sonstigen digitalen Medien muss aus Sicht des Bayerischen Philologenverbandes (bpv), der Landes-Eltern-Vereinigung der Gymnasien in Bayern (LEV) und der Direktorenvereinigung (DV) bei der einzelnen Schule liegen.

Michael Schwägerl, der Vorsitzende des bpv, dazu: „Uns geht es nicht um den Begriff Handy-Verbot, wie das von vielen Seiten kolportiert wird. Uns geht es darum, dass die Schulen über Art. 56 des BayEUG hinaus eigenverantwortlich im Rahmen eines Konzeptes die Mediennutzung regeln können müssen. Aus unserer Sicht ist problematisch, dass sich die Ausnahmeregelung momentan nur auf Einzelfallentscheidungen der Lehrkraft beruft, sodass Schulen, die bereits entsprechende Konzepte haben, hier kein Gestaltungsspielraum eingeräumt wird. Zudem schützt eine schulinterne Regelung auch die Lehrkräfte vor Ort, weil sie eindeutige Entscheidungshilfen haben.“

Der Weg eines pädagogischen Medienkonzepts hat mehrere Vorteile: Die Situation wird an die Gegebenheiten vor Ort angepasst, je nach Schulart und Schulstandort wird es andere Leitplanken geben. Susanne Arndt, Vorsitzende der LEV, betont: „Uns ist wichtig, dass die Mediennutzung eindeutig pädagogischen Grundsätzen folgt. Die Schule ist ein Ort des Lernens und des analogen Miteinanders. Gleichwohl schließt Lernen heutzutage auch digitale Medien mit ein. Eine Öffnung von Schule hin zu einer beliebigen privaten Nutzung von digitalen Medien lehnen wir ab.“

Die Delegierten des bpv verabschiedeten auf der Hauptversammlung in Garmisch-Partenkirchen einen entsprechenden Antrag, wonach die Nutzung im Rahmen eines pädagogischen Medienkonzepts an den Schulen selbst geregelt werden sollte, und zwar in Abstimmung mit Schulleitung, Lehrern, Eltern und Schülern über Lehrerkonferenz und Schulforum. Deutlich wurde aber auch, dass das grundsätzliche Verbot einer außerunterrichtlichen Nutzung und die damit verbundenen Sanktionen aufrechterhalten werden sollen.